Unsere Gemeinschaft
Franz von Sales (1567 ‑ 1622) war einer der ersten,
der die Frömmigkeit für Laien in der Welt wieder entdeckte. Für die Familien,
für die gebildeten und für die einfachen Menschen, bei Hofe, in den Kasernen und in allen
anderen Berufen.
Diese "allgemeine Berufung zur Heiligkeit" ist das
große Anliegen von Franz von Sales. Er wird nicht müde, daran zu erinnern, dass
es unabdingbare Verpflichtung aller Christen ist, nach der ihren
Lebensumständen gemäßen Heiligkeit zu streben.
Franz von Sales besaß das Charisma
der religiösen Führung in besonders ausgeprägter Weise, er war ein einfühlsamer
Psychologe und ein zwar fordernder aber diskreter Pädagoge. Er besaß die Kraft,
das Verlangen nach Gott in denen zu wecken, die sich in seine Schule begaben.
Die
Gemeinschaft des heiligen Franz von Sales ist keine Stiftung des Heiligen
selbst. Sie geht vielmehr auf Henri Chaumont (1838 ‑
1896) zurück, der sich mit Franz von Sales befasste und sein Priesterleben der
Aufgabe widmete, dessen Spiritualität für das Leben der Laien fruchtbar zu
machen. Gemeinsam mit Caroline Carré de Malberg (1829
‑ 1891), der Frau eines Offiziers, gründete er am 15.10.1872 die
Gemeinschaft des hl. Franz von Sales für verheiratete und ledige Frauen.
Was bietet die Gemeinschaft des hl. Franz von Sales den
Menschen von heute
Dies alles vollzieht sich im persönlichen Leben der
Einzelnen, in der freundschaftlichen Verbindung mit einem Mitglied unserer Gemeinschaft,
in den Gruppenbegegnungen und in der Zugehörigkeit zu einer weltweiten
Vereinigung, die in Europa, Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien vertreten ist.
Jedes Mitglied bleibt nach wie vor in die Heimatpfarrei
eingebunden, es entsteht keine Konkurrenz.
